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Anton Stankowski


Grafiker, Fotograf und Maler.

1906 in Gelsenkirchen geboren,
studierte er, nach Lehre und Gesellenjahren
als Dekorations- und Kirchenmaler,
ab 1927 an der Folkwangschule in Essen
bei Max Burchartz. Mit Burchartz und der
Agentur Canis entstanden in seinen
Studienjahren die ersten visuellen
Erscheinungsbilder und frühe 'Funktionelle Grafik'.

1929 übersiedelte Stankowski nach Zürich,
arbeitete dort im renommierten
Reklameatelier von Max Dalang.
Hier entwickelte er mit seiner neuen
foto- und typografischen Auffassung die
'konstruktive Grafik'. Die Züricher Freunde
Richard P. Lohse, Heiri Steiner, Hans
Neuburg sowie Coray, Fischli, Matter,
Heiniger, Loewensberg, Bill und andere
bildeten einen kulturellen Kreis.

1934 muss Stankowski nach Entziehung der
offiziellen Arbeitserlaubnis die Schweiz
verlassen und gelangt nach Stuttgart,
wo er als selbständiger Grafiker arbeitete.

1940 wurde er Soldat und gelangte bis
1948 in Kriegsgefangenschaft. Zurückgekehrt
arbeitete er als Schriftleiter, Grafiker und
Fotograf für die 'Stuttgarter Illustrierte'.

1951 gründete Stankowski auf dem
Killesberg ein eigenes grafisches Atelier.
Mit Baumeister, Bense, Cantz, Eiermann,
Mia Seeger und anderen enstand ein neuer
kultureller Kreis. Er unterrichtete in Ulm
an der Hochschule für Gestaltung.

1969-1972 war Anton Stankowski
Vorsitzender des Ausschusses für Visuelle
Gestaltung der Münchner Olympiade.


1972 tritt Karl Duschek in das Grafische
Atelier ein, das er seit 1975 leitet. In den
siebziger Jahren entstehen so berühmte
Zeichen wie für die Deutsche Bank, die
Münchener Rück Versicherungen, REWE
und den Olympischen Kongress Baden-
Baden. Mittlerweile sind eine Vielzahl
weiterer Marken bzw. visueller
Erscheinungsbilder entwickelt worden.

Für Anton Stankowski gab es keine Trennung
zwischen freier und angewandter Kunst.
Viele seiner fotografischen und malerischen
Werke floßen in seine gebrauchsgrafische
Arbeit ein.

1976 verleiht ihm das Land Baden-
Württemberg eine Professur, darüber
hinaus erhält Anton Stankowski, der als
Pionier des Grafik Designs gilt, unzählige
Preise und Ehrungen.

1983 gründet Anton Stankowski die
gemeinnützige Stankowski-Stiftung,
die alle zwei Jahre Personen und
Institutionen auszeichnet, die die
Trennung von freier und angewandter
Kunst und Gestaltung überbrücken.
So wie Stankowski selbst.

Im Dezember 1998 erhielt Anton Stankowski
den Harry Graf Kessler Preis, den Ehrenpreis
des Deutschen Künstlerbundes, für sein
Lebenswerk.

Anton Stankowski starb am 11. Dezember
1998 in Esslingen am Neckar.

 

 
 
 
 
 
   
   
     
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